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Wundheilung bei chronischem Verlauf: Phasen, Störungen und die richtige Therapie

10.03.2023
Primäre und sekundäre Wundheilung: Was ist der Unterschied? ; Wundbehandlung am Patienten (Bild: Adobe Stock / megaflopp)

Chronische Wunden sind herausfordernd: Die Patient:innen leiden an starken Schmerzen, auch Schlafstörungen und Entzündungen können die Folge sein. Für eine erfolgreiche Behandlung sind eine genaue Diagnose des Wundzustands, Kenntnisse über den Verlauf der sekundären Wundheilung sowie Geduld und Erfahrung nötig. Dann können selbst chronische Wunden heilen – mithilfe der optimalen Wundauflagen.

Primäre und sekundäre Wundheilung: Was ist der Unterschied?

Wer sich professionell damit beschäftigt, kennt den Unterschied zwischen  primärer Wundheilung und sekundärer Wundheilung: Glatte Wunden, etwa nach einem Schnitt mit dem scharfen Messer oder einer OP, heilen primär. Die Wundränder liegen dabei nah beieinander und sind gleichmäßig bzw. glatt durchtrennt. Es geht nur wenig Gewebe verloren und nach etwa zehn Tagen ist die Haut wiederhergestellt. Die primäre Wundheilung verläuft meist komplikationslos/-arm und geht mit nur minimaler Vernarbung einher.

Die sekundäre Wundheilung setzt ein, wenn viel Gewebe verloren ging, etwa bei tiefen Fleischwunden mit klaffenden Rändern sowie bei chronischen oder entzündeten Wunden mit gestörter Wundheilung. Der Körper ersetzt das Gewebe durch Granulationsgewebe und eine größere Narbe entsteht, die bis zu 12 Monate reift.

Primäare vs. sekundäre Wundheilung

Die Wundheilungsphasen verlaufen bei beiden Wundarten gleich, doch die sekundäre Wundheilung stellt oft eine Herausforderung dar. Dies gilt vor allem, wenn Patient:innen im Erstkontakt betreut werden: Sie leben nicht selten seit Monaten oder Jahren mit chronischen Wunden. Die Therapie erfordert Sensibilität und Erfahrung.

Wie verlaufen die drei Wundheilungsphasen?

  1. Exsudationsphase, auch Reinigungs- oder Inflammationsphase genannt: Erste Phase der Wundheilung. Jetzt wird viel Flüssigkeit produziert, damit Zelltrümmer, Bakterien und andere Fremdkörper aus der Wunde gespült werden, die Wunde nässt. Die hohe Exsudation ist ein Zeichen der Reinigungs- und Abwehrleistung des Körpers. Dabei treten typische Entzündungszeichen wie Rötung (rubor), Schwellung (tumor), Schmerzen (dolor), Funktionseinschränkung (functio laesa) und Überwärmung (calor) auf. Zudem werden in der Exsudationsphase Wachstumsfaktoren freigesetzt, die für die Wundheilung von essenzieller Bedeutung sind.

    Geeignete Wundauflagen helfen, das überschüssige Exsudat aufzunehmen und die Wunde keimfrei zu halten, etwa ConvaMax™ Superabsorber, bei tieferen Wunden in Kombination mit Aquacel® Extra als Wundfüller.

    Bei akuten Wunden ist diese Reinigungsphase üblicherweise nach zwei bis drei Tagen abgeschlossen. Chronische Wunden weisen meist eine deutlich längere Dauer der Exsudationsphase auf, da hier der Reinigungsprozess stagnieren kann. In dieser Phase liegt der Fokus bei der Therapie auf einer sorgfältigen Wundreinigung mit Wundspülung, bei Bedarf Antiseptik. Mazerationen und Infektionen sind zu vermeiden.
  2. Granulationsphase oder Proliferationsphase: Jetzt füllt der Körper die Lücke im Gewebe, das Exsudat geht deutlich zurück. In dieser Phase darf die Wunde nicht austrocknen: Hautzellen brauchen für die Regeneration ein feuchtes Milieu. Die Wunde ist sauber, das frische Gewebe erscheint tiefrot gefärbt, gekörnt, gut durchblutet und feucht glänzend. Die Granulationsphase beginnt bei akuten Wunden frühestens ab dem zweiten Tag und kann bis zu 14 Tage andauern. Da die neuen Kapillaren äußerst empfindlich sind, liegt der Fokus bei der Versorgung auf einer langen, ungestörten Wundruhe. Verbandmittel sollten in dieser Phase nicht mit dem Wundgrund verkleben und sich atraumatisch entfernen lassen.

    Um die Zellwanderung weiterhin zu gewährleisten, muss das Milieu feucht bleiben. Optimal eignen sich in dieser Wundheilungsphase Schaumverbände wie z. B. Aquacel® Foam Pro.
  3. Epithelisierungsphase: Die dritte Wundheilungsphase ist die Epithelisierungsphase, auch als Reparations- oder Regenerationsphase bezeichnet. Granulationszellen werden abgebaut, Haut und Gewebe schrumpfen, die Narbe entsteht. Die Zellschicht verdickt sich zusätzlich durch Zellteilung (Mitose), bis ein vollständiger Wundverschluss eintritt. Das Epithelgewebe erscheint rosa bis hellrosa-weißlich, die Exsudation geht stark zurück. Die Epithelisierungsphase beginnt bei akuten Wunden ab dem vierten Tag und kann bis zu 21 Tage dauern. Ist diese Phase nach acht Wochen nicht abgeschlossen, gilt die Wunde als chronisch. Um das frische Epithelgewebe nicht zu verletzen, sollten Verbandmittel weiterhin nicht mit dem Wundgrund verkleben.

    Der Fokus liegt, wie bei der Granulationsphase, auf einer langen, ungestörten Wundruhe und einem idealfeucht-warmen Wundheilungsmilieu. Speziell für chronische Wunden ohne Exsudat sind deshalb dünne Schaumverbände wie Foam Lite™ ConvaTec optimal geeignet. Mehr zu den einzelnen Wundheilungsphasen und Schwerpunkten in der Versorgung erfahren Sie in diesem Artikel.

Für chronische, stagnierende und schlecht heilende Wunden ist charakteristisch, dass sich jeder Heilungsabschnitt verzögern kann. So kann sich die Wunde in der ersten Phase infizieren, die Granulationsphase kann gestört sein oder die Wunde schließt sich nicht. Das letzte Stadium der Epithelisierungsphase, in dem die Narbe reifen soll (Maturation), fällt bei chronischen Wunden wegen Rezidiven oft völlig aus.

Was die Wundheilung stört

Infektionen, ständiges Reiben oder Druck durch Liegen auf der verletzten Stelle stören die Heilung, auch mangelnde Durchblutung und zu wenig Sauerstoff behindern den Verlauf. Die Wundheilungsphasen dauern dann wesentlich länger. Eine häufige Ursache für Wundheilungsstörungen sind auch Biofilme: Schleimschichten von Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen. Sie besiedeln die Wunde an der Oberfläche und bilden eine Kolonie. In rund 80 Prozent aller chronischen und in 75 Prozent der stagnierenden Wunden konnte Biofilm nachgewiesen werden.

TIPP: Welcher Wundverband für welche Wunde?

Haut und Gewebe brauchen das richtige Milieu, um zu heilen: Ideal ist die Kombination von Feuchtigkeit, Wärme und Keimarmut. Dabei sollten Wundversorgungsprodukte individuell an den Zustand der Wunde und die Bedürfnisse der Patient:innen angepasst sein. Drei Check-Fragen helfen:

  • Welche Wundheilungsphase liegt vor?
  • Wie viel Exsudat ist vorhanden?
  • Ist die Wunde entzündet oder mit Biofilm besiedelt?

Eine Übersicht über das richtige Produkt für jede Wundheilungsphase mit oder ohne Exsudat gibt unser Produktleitfaden, hier geht es zum Download.

Testen Sie auch unseren Produktfinder mit Suchfunktion: Hier finden Sie online den optimalen Wundverband für jede Wunde.

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Quellen

Feucht ist besser“, Pharmazeutische Zeitung https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-292010/feucht-ist-besser/, s. a. S3-Leitlinie „Lokaltherapie chronischer Wunden“: physiologisch feuchtes Hautmilieu erhalten.

Convatec – Biofilm schnell erklärt https://www.convatec.com/de-de/wundversorgung/blog/biofilm-schnell-erklaert/

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