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5 Fakten über die pAVK

24.06.2024
Cholesterinplaque in Arterien ; Cholesterinplaque in Arterien (Bild: hywards / Adobe Stock)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine fortschreitende Erkrankung, die vorwiegend im höheren Alter auftritt. Erfahren Sie mehr über die Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und warum Wundprävention und Wundbehandlung bei der pAVK so wichtig sind. 

  1. pAVK – was ist das überhaupt?  

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist charakterisiert durch eine fortschreitende Verengung (Stenosierung) oder den Verschluss (Okklusion) der arteriellen Gefäße, vor allem der Beingefäße. Seltener sind die Armgefäße betroffen.

    Die Stenosen entstehen durch Atherosklerose, also die Ablagerung von Fetten und Kalk. Durch die Stenose verschlechtert sich die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen in der Peripherie, was ab einem gewissen Grad der Verengung zu Beschwerden wie Schmerzen in den Beinen, Kälte- oder Schwächegefühl führt.

    Die pAVK ist überwiegend eine Erkrankung des höheren Alters. Bei den über 70-Jährigen sind 15–20 Prozent betroffen, in der Allgemeinbevölkerung bis 10 Prozent [1, 2]
  2. Symptome einer pAVK 

    Typische Anzeichen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind Schmerzen beim Gehen. Die Einteilung des Schweregrads erfolgt klinisch durch die Symptome der betroffenen Person. Dafür werden in Deutschland vor allem die Fontaine-Stadien verwendet. Kennzeichnend ist, dass Erkrankte belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen haben und daher die Strecke, die am Stück schmerzfrei gegangen werden kann, recht gering ist. 

    Tabelle 1: Einteilung der pAVK nach Fontaine [1]

     pAVK-Stadium  Klinisches Bild
     I  Asymptomatisch
     II a  Gehstrecke > 200 m
     II b  Gehstrecke < 200 m
     III  Ischämischer Ruheschmerz (aufgrund der eingeschränkten Durchblutung)
     IV  Nekrose, Ulkus, Gangrän

    Weil Betroffene häufig stehen bleiben, wird für die pAVK umgangssprachlich der Begriff „Schaufensterkrankheit“ verwendet. Das typische Symptom der schmerzbedingten Gehpausen wird auch als Claudicatio intermittens bezeichnet.


    Chronische Wunden und pAVK

    Chronische Wunden sind bei älteren Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen ein häufiges Problem. Ganz gleich, ob ein Diabetes, chronische Veneninsuffizienz oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit zugrunde liegt, ist die verminderte Durchblutung der Extremitäten eine Hauptursache. Hinzu kommen Empfindungsstörungen oder Schädigungen der Nerven (z. B. beim diabetischen Fußsyndrom).

    So bemerken Betroffene häufig nicht, dass sie eine Druckstelle oder eine Wunde haben. Aufgrund der schlechten Durchblutung kann die Wundheilung stagnieren. Das frühzeitige Erkennen von Hautverletzungen ist daher essenziell.

    Ein wichtiger Parameter zur Feststellung einer pAVK ist der Knöchel-Arm-Index (engl. Ankle-brachial-Index, auch ABI-Wert). Die Blutdrücke an den Knöcheln und an den Oberarmen werden dabei ins Verhältnis gesetzt. Liegt der Wert < 0,9, ist also der an den Armen gemessene Blutdruck größer als der an den Knöcheln gemessene Blutdruck, liegt eine relevante pAVK vor. 

    Tabelle 2: Einschätzung des pAVK-Schweregrads anhand des Knöchel-Arm-Index (ABI) [2]

     ABI-Wert  Schweregrad der pAVK
     > 0,9   Normalbefund
     0,75–0,9  Leichte pAVK
     0,5–0,75  Mittelschwere pAVK
     < 0,5  Schwere pAVK

    Sind die Gefäße fast vollständig oder komplett verstopft, kann das Gewebe absterben und in der Folge eine Amputation erfordern. 
  3.  Risikofaktoren für eine pAVK

    Die Atherosklerose, also die krankhafte Einlagerung fetthaltiger Plaques in die Arterienwand, ist fast immer ursächlich.

    Hauptrisikofaktoren für die Atherosklerose sind: [3]
    •    Rauchen
    •    Diabetes mellitus
    •    Bluthochdruck
    •    Übergewicht
    •    Störungen des Fettstoffwechsels
    •    Bewegungsmangel
  4. Die Behandlung der pAVK

    Welche Behandlung erfolgt, richtet sich nach dem jeweiligen Stadium der pAVK. In jedem Stadium ist ein Nikotinverzicht indiziert. In Stadium I bis II b liegt der Fokus auf Gehtraining, der Verminderung von Schmerzen und Lebensstilanpassungen, um ein Fortschreiten der Erkrankung bestmöglich zu verhindern. So sind eine Beratung zu gesünderer Ernährung, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Gehtraining wichtige Therapiebestandteile. Medikamentös werden Fettstoffwechsel, Blutdruck, Blutzucker sowie die Durchblutung gezielt therapiert [2].

    In den pAVK-Stadien III und IV ist die Stenosierung der Gefäße so weit fortgeschritten, dass das betroffene Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet wird; Gehtraining wird hier nicht mehr empfohlen. Um die Versorgung des Gewebes zu erhalten, wird nun auch invasiv vorgegangen: Verengungen der Arterien können minimalinvasiv behandelt werden (interventionelle Therapie).

    Ein größerer Eingriff ist der chirurgische Einsatz eines Bypasses an verengten Stellen unter Vollnarkose. Bringen diese Maßnahmen keine Besserung oder bestehen starke Schmerzen, kann eine Amputation notwendig werden [2].
  5. Folgen einer unbehandelten pAVK

    Eine pAVK ist nicht heilbar, muss aber frühzeitig erkannt und behandelt werden, um ein Fortschreiten zu vermeiden. Auch Grunderkrankungen wie ein Diabetes mellitus, die häufig ebenfalls vorliegen, müssen adäquat behandelt werden. Patient:innen mit einer pAVK haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall durch einen Thrombus (Blutgerinnsel) [2,4]

    Außerdem entstehen durch die verminderte Durchblutung schnell und oft unbemerkt Druckstellen und Wunden, die zudem schlechter heilen [2] und chronisch werden können, z. B. Ulcus cruris. Die Chronifizierung kann meistens durch präventive Maßnahmen verhindert werden. Wie auch beim diabetischen Fußsyndrom ist es wichtig, die Entstehung von Hautverletzungen zu vermeiden oder schnell zu reagieren [2]. Dazu trägt eine regelmäßige, professionelle Fußuntersuchung bei.

Quellen:

 [1] Periphere Arterielle Verschlusskrankheit. https://flexikon.doccheck.com/de/Periphere_arterielle_Verschlusskrankheit (Aufruf am 24.04.2024)

 [2] Deutsche Gesellschaft für Angiologie, Gesellschaft für Gefäßmedizin (2015). S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/065-003 (Aufruf am 21.3.2024)

 [3] Wundzentrum Hamburg (2023). https://www.wundzentrum-hamburg.de/wp-content/uploads/Standards/02-2023/WZ-CL-002-V07-Chronische-Wunden-bei-pAVK.pdf  (Abruf am 21.03.2024)

[4] Deutsche Gesellschaft für Angiologie, Gesellschaft für Gefäßmedizin (o.J.). Wenn die Gefäße eng werden: PAVK. https://www.dga-gefaessmedizin.de/de/patienten/arterielle-erkrankungen/pavk.html (Abruf 21.3.2024)

 

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